Obedience

Obedience kommt aus dem Englischen und bedeutet "Gehorsam". Man bezeichnet Obedience auch als die "Hohe Schule" der Unterordnung.

Im Gegensatz zu anderen Hundesportarten kann Obedience von behinderten Menschen, z.B. Rollstuhlfahrern, ausgeübt werden, da keine Sportlichkeit vorausgesetzt wird. Obedience bietet aber auch die Möglichkeit Hunde, die durch ihre Größe oder aus gesundheitlichen Problemen nicht für den Turnierhundesport geeignet sind, sinnvoll zu beschäftigen und mit ihnen zu arbeiten.
Zu den bekannten Gehorsamsübungen aus der Begleithundeprüfung wie Fuß laufen, Sitzaus der Bewegung und Platz mit Abrufen, kommen beim Obedience noch einige weitere Übungen hinzu, z.B.

 

  • Apportieren (auch von Metallgegenstände)
  • Eigenidentifikation (Geruchsunterscheidung an Gegenständen)
  • Positionswechsel auf Distanz (Wechsel zwischen Sitz, Platz, Steh)
  • Vorausschicken in eine Box (Quadrat aus 4 Pylonen)
  • Wesensfestigkeit, vor allem gegenüber anderen Hunden
  • Ablage (alle Hunde werden gleichzeitig abgelegt)

Bei den Obedience-Wettkämpfen wird der/die HundeführerIn von einem Steward durch die Prüfung geführt. Der/die HundeführerIn erfährt somit erst während des Wettkampfes welche

Übungen er/sie zu absolvieren hat. Der Steward sagt die Übung an, die dann umgehend präzise ausgeführt werden muss.

Obedience ist in Klassen eingeteilt: Beginner, Klasse 1, Klasse 2 und Klasse 3.

Die Übungen werden durch einen Leistungsrichter bewertet.

Ansprechpartnerin: Gudrun Brecht
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