Rally Obedience

Rally Obedience - die etwas andere Hundesportart

 

Was unterscheidet Rally Obedience (auch RO genannt) von Obedience und anderen Hundesportarten?
Zum einen kann jedes Mensch/Hund-Team in dieser Disziplin starten und Wettkämpfe absolvieren. Seien es Handicap-Hunde, ältere Hunde, die Gelenkprobleme haben oder die jungen wilden. Auch für die Hundebesitzerinnen und Besitzer gibt es kein "Hindernis" diese Sportart auszuführen.
Des Weiteren ist es so, dass die Anforderungen durch verschiedene Klassen (Beginner,Klasse 1 bis 3 und Senioren) so unterschiedlich gestaffelt sind, dass jedes Team etwas Passendes für sich finden kann.

Die Idee hinter dieser besonderen Hundesportart ist es, Unterordnungsübungen aus der Basisausbildung nicht nur klassisch zu exerzieren, sondern zu anspruchsvollen und spannenden Parours zusammenzubauen. Die Parcoursgestaltung stammt aus dem Agility, bei dem bekanntermaßen, Hindernisse in einer vorgegebenen Reihenfolge in einer vorgegebenen Zeit absolviert werden müssen. Dies fordert nicht nur den Hund, sondern auch die Hundeführerin/den Hundeführer.

Im RO werden DINA 4 große Schilder verwendet, die der Hundeführerin/dem Hundeführer, angeben welche Übung mit ihrem/seinem Hund zu zeigen ist. Der Parcours kann individuell erstellt werden. Da die Übungen in ihrer Abfolge variieren und zum Teil auch kombiniert werden können, bietet RO viele spannende und abwechslungsreiche Trainingsmöglichkeiten.

Nach Wendungen (90°, 180°, 270° und 360°), stationären Übungen (Sitz, Platz, Steh, den Hund im Sitz umrunden, ...... u.v.m.) und Slaloms, müssen die Hunde auch Ablenkungen, wie Futter oder Spiezeug widerstehen können. In den höheren Klassen müssen verschiedene Sprünge und Distanzübungen beherrscht werden.

Da im RO die Motivation der Teams eine große Rolle spielt, ist es auch in Wettkämpfen erlaubt, seinen Hund durch Handsignale, stimmliche Zuwendung und Lob zu motivieren. In stationären Übungen ist die Gabe von Futter und Streicheleinheiten in allen Klassen ausdrücklich erlaubt. Dies fördert den Spaß am gemeinsamen Arbeiten.

Rally Obedience soll Spaß machen, den Hund und seine Hundeführerin/seinen Hundeführer motivieren, jedoch auch den Gehorsam herausarbeiten und verdeutlichen. Die gemeinsame Arbeit in den Parcours macht Spaß und fördert die Bindung zwischen Mensch und Hund.

Startet ein Mensch/Hund-Team bei einem Turnier, beginnt es zuerst in der Beginner-Klasse. Werden drei Mal 70-89 Punkte erreicht, steigt das Team in die nächste höhere Klasse auf. Werden 90 oder mehr Punkte erreicht ist ein direkter Aufstieg möglich. Ein Aufstieg ist jedoch nicht verpflichtend, wer also eine Klasse nicht verlassen möchte, darf dort so lange bleiben wie er will. Je nach Klasse steigen die Ansprüche an das Mensch/Hund-Team. Die Richterinnen erwarten eine korrekte und präzise Ausführung. Was in Klasse B oder 1 nur einen Punkt Abzug einbringt, kostet in Klasse 2 und 3 dann fünf Punkte.

Starten darf jeder Hund, der älter als 15 Monate ist. Es ist nicht erlaubt ein Zughalsband, Kettenhalsband oder ein zu eng sitzendes Geschirr zu tragen. Dies wird vor dem Start geprüft. Gestartet werden darf mit oder ohne Leine, dies ist der Hundeführerin/dem Hundeführer überlassen.

Ansprechpartnerin: Ellen Urban-Prieschl, Tel. 07266/4540083
Ansprechpartnerin: Bianca Schieck, Tel.
Ansprechpartnerin: Corinna Parizon, Tel. 06262/926573

Bilder
Rally Obedience
Video RO-Training